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Von Martha Washington bis Melania Trump – Die First Ladies der USA

Kategorie(n): 
Kultur
Veranstalter: 
Englisches Seminar
Mittwoch, 08. Februar 2017 (Ganztägig) bis Freitag, 28. April 2017 (Ganztägig)
Etage: 
3

Wenn Barack Obama Ende Januar 2017 Amt und Wohnsitz an seinen Nachfolger Donald Trump übergibt, verlässt mit ihm eine weitere bedeutende Person das Weiße Haus: Michelle Obama. Seit Bestehen des Amtes des amerikanischen Präsidenten, gibt es auch das „inoffizielle Amt“ der First Lady. Zwar ist es weder konstitutionell verankert, noch gibt es – wie Michelle Obama es einst formulierte – eine „Jobbeschreibung“, aber das „Amt“ der First Lady ist von großer kultureller und auch politischer Bedeutung.

Die Posterausstellung „Von Martha Washington bis Melania Trump: Die First Ladies der USA“ beleuchtet das Leben und die Selbst- sowie mediale Darstellung ausgewählter und einflussreicher First Ladies im Kontext amerikanischer Zeit- und Geschlechtergeschichte. Von Martha Washington über Eleanor Roosevelt, Jackie Kennedy, und Hillary Clinton, bis zu Michelle Obama und Melania Trump, soll die Ausstellung einen Einblick in die sich wandelnden Aufgaben und Rollen der First Lady sowie deren kulturelles Image geben.

Häufig, aber nicht immer, waren die First Ladies Spiegel des idealen Frauenbildes ihrer Zeit. Traditionell fungierte die First Lady als Gastgeberin des Weißen Hauses. Sie kümmerte sich um das Essen, Blumen-Bouquets und Sitzarrangements – und dies ist auch bis heute eine ihrer wichtigsten Aufgaben. Im Laufe der Geschichte haben sich aber eine Reihe weiterer Aufgaben hinzugesellt, die von den verschiedenen First Ladies unterschiedlich stark vertreten wurden. So fungierten viele First Ladies als zentrale politische Ratgeberinnen ihres Mannes, nahmen an politischen Kampagnen teil oder entwickelten soziale Projekte. Eleanor Roosevelt oder Hillary Clinton übernahmen kurzzeitig sogar politische Ämter und wurden dafür teilweise stark von der Öffentlichkeit kritisiert. Andere, wie Edith Wilson oder Jackie Kennedy, wurden nach oder bereits während ihrer Amtszeit zu Ikonen und nationalen Mythen. Die Ausstellung liefert hierzu kulturwissenschaftliche Erklärungsversuche.

Die Ausstellung wurde von Studierenden des Englischen Seminars, unter der Leitung von Prof. Dr. Heike Steinhoff, entwickelt und gestaltet.

öffentlich
ohne Anmeldung
Eintritt frei
Bild: RUB, Agentur